Monday, June 15, 2009

And somehow, in someway, find our place between these two worlds

Es geht auf einmal so schnell hier aufs Ende zu, etwas zu schnell um ehrlich zu sein. Ich kann nich fassen, dass dieses Jahr schon rum sein soll und bin einfach nur traurig, dass ich mich sehr bald von allem hier verabschieden muss.
Da hab ich neulich auf der Seite eines anderen Aupairs diesen Text gefunden, und ich werde ihn jetz inklusive Uebersetzung klauen, damit ihr ihn lesen koennt. Es trifft die derzeitige Situation mit dem Nagel auf den Kopf. Deswegen, bevor ich mich den Ereignissen der letzten Zeit weitermache, hier mal etwas anderes zum lesen:

A year has past and now we stand on the brink of returning to a world where we are surrounded by the paradox of everything and yet nothing being the same.

In a few weeks we will reluctantly give our hugs and fighting the tears, say goodbye to people who were once just names on a sheet of paper to return to the people we hugged and fought tears to say goodbye too, before we ever left.

We will leave our best friends to return to our best friends. We will go back to the places we came from and go back to the same things we did last summer and every summer before.

We will come into our town on that same familiar road, and although it has been months, it will seem like only yesterday. As you walk into your old bedroom, every emotion will pass through you as you reflect on the way your life has changed and the person you became. You suddenly realize that things that were the most important to you a year ago, don´t seem to matter much anymore, and the things you hold highest now, no one at home will completely understand.

Who will you call first?

What will you do your first weekend at home?
What has everyone been up to the last few months?

Then you start to realize how much things have changed...you realize the hardest part of being an Au Pair is to balance the two completely different worlds you now live in, trying desperately hold on to everything while trying to figure out what you´ve left behind.

We know the meaning of true friendship. We know who have kept in touch with us over the past year and who we hold dearest to our hearts. There have been times when we´ve felt so helpless being hours away from home when you know your friends and family needed you the most.

A few weeks from now we will leave...

A few weeks from now we will take down our pictures and pack up our clothes.

We will leave our friends whose random phone calls and mails brought us to laughter and tears this summer, and hopefully years to come!

We will take our memories and dreams and put them away for now, saving them for our return to this world.

A few weeks from now we will arrive.We will unpack our bags and have dinner with our familys. We will drive over to our best friend´s house. We will return to the same friends whose random phone calls and mails have brought us laughter and tears over the year.We will unpack old memories and dreams that have been put away for a long time...

In a few weeks we will dig deep inside to find the strength and conviction to adjust changing and still keep each other close.

And somehow, in someway, find our place between these two worlds.

In about 1 month...are you ready??



Uebersetzung:

Ein Jahr ist vergangen und nun stehen wir kurz vor der Wiederkehr in eine Welt, in der wir von dem Paradox umgeben sind, dass alles und doch nichts ist wie zuvor.

In wenigen Wochen werden wir nur widerwillig unsere Umarmungen geben und gegen die Tränen ankämpfen, wir werden den Menschen, die einst nur Namen auf einem Stück Papier waren, auf Wiedersehen sagen und zu den Menschen zurückkehren, die wir, bevor wir abgereist sind, ebenfalls umarmt und dabei gegen die Tränen angekämpft haben.

Wir werden unsere besten Freunde verlassen, um zu unseren besten Freunden zurückzukehren. Wir werden zu den Orten zurückkehren, von denen wir kamen und wir werden die gleichen Dinge tun, die wir letzten Sommer taten und jeden Sommer davor.

Wir werden auf dieser gleichen, so vertrauten Straße, in unsere Stadt fahren und obowohl es Monate waren, wird es uns vorkommen, als wäre es erst gestern gewesen.
Wenn du dein Zimmer betrittst, wird dich jede nur mögliche Emotion durchströmen, als du darüber nachdenkst inwiefern sich dein Leben verändert hat und welche Person du geworden bist. Plötzlich realisierst du, dass Dinge, die vor einem Jahr noch so wichtig für dich waren, nicht länger viel zu bedeuten scheinen, und dass die Dinge die nun am wichtigsten für sich sind, niemand zu Hause wiklich und vollständig verstehen kann.

Wen wirst du als erstes anrufen?
Was wirst du an deinem ersten Wochenende zu Hause machen?
Was haben die anderen alls so gemacht über die letzten Monate?

Dann beginnst du zu verstehen, wie sehr Dinge sich verändert haben...du realisierst, dass das schwierigste am Au pair sein ist, die zwei vollkommen unterschiedlichen Welten in denen du nun lebst, im Gleichgewicht zu halten...verzweifelnd versuchend sich an allem festzuhalten, während du versuchst herauszufinden, was du zurückgelassen hast.

Wir kennen die Bedeutung wahrer Freundschaft. Wir wissen, wer mit uns über das letzte Jahr in Kontakt geblieben ist und wer unseren Herzen am nächsten ist. Es gab Zeiten, in denen du dich so hilflos gefühlt hast, Stunden von zu Hause entfernt zu sein, während Freunde und Familie dich am meisten brauchten.

In ein paar Wochen werden wir gehen...


in ein paar Wochen werden wir unsere Bilder von den Wänden nehmen und unsere Koffer packen.

Wir werden unsere Freunde, deren willkürlichen Anrufe und Mails uns im letzten Jahr und hoffentlich noch vielen weiteren, zum Lachen und Weinen gebracht haben, verlassen.


Wir werden unsere Erinnerungen und Träume nehmen und sie fürs erste wegpacken, sie für die Wiederkehr in diese Welt aufheben.

In wenigen Wochen werden wir ankommen. Wir werden unsere Koffer auspacken und mit unseren Familien zu Abend essen. Wir werden zu unseren besten Freunden fahren. Wir werden zu den gleichen Freunden zurückkehren, deren willkürlichen Anrufe und Mails uns vor dem Jahr zum Lachen und Weinen gebracht haben. Wir werden alte Erinnerungen und Träume auspacken, die für lange Zeit weggepackt waren...


in wenigen Wochen werden wir tief in uns graben, um die Stärke und Überzeugung zu finden, die wir brauchen um uns der Veränderung anzupassen und trotzdem uns gegenseitig nicht aus den Augen zu verlieren.

Und um irgendwie, in irgend einer Art und Weise unseren Platz zwischen diesen beiden Welten zu finden.

In etwa einem Monat...bist du bereit?

Friday, April 3, 2009

Maerz- Erste Haelfte

Und weils so schoen ist, gleich weiterschreiben...

Das erste Maerzwochenende war sehr lustig, aber auch sehr anstrengend:D
Freitag Abend ging es mit Cori, Brian und noch ein paar Maedels in einen Club in Milwaukee. Da waren wir bis Nachts um 2 und danach hab ich bei Cori uebernachtet. Man kommt ja hier leider nich so oft zum Feiern, daher wars mal wieder sher schoen. Da wir aber nich viel geschlafen haben, war ich mir Cori am Samstag erst kurz unterwegs und dann sind wir wieder zu ihr Nachhause und waren den ganzen Nachmittag faul. Sie hat geschlafen und ich hab Fernsehen geschaut:D:D
Abends hatte uns dann Brian zum Abendessen eingeladen(Ohlala), um seine Kochkuenste unter Beweis zu stellen, da er ja andauernd angibt, was fuern toller Koch er ist. Pesto Chicken gabs, und es war tatsaechlich sehr lecker. Naja und wie wir bei ihm sind, erzaehlt er uns, dass wir spaeter noch auf eine Party von nem Freund von ihm gehen. Cori und ich waren immernoch total im Eimer, aber die Party war trotzdem echt gut. Ich glaube wir waren morgens um 6 wieder Zuhause, ich hab wieder bei Cori uebernachtet. (Ich warte noch auf die Abrechnung von ihrer Gastmutter.. hahahaha)



Tim, Cori, Jenny(kennt man ja)


Brian, Cori, Brandon

Brian, Cori, Jenny, Brandon

Brian, Jenny

Brian und Brian(ja es wird verwirrend, wir kennen inzwischen 5 Brians:D:D:D)
Versteht sich von selbst, dass ich nach dem Wochenende am Sonntag den ganzen Tag Zuhause war und Mittagsschlaf gehalten habe:D

In der Woche darauf waren wir mal ganz sportlich. Cori und ich sind mit Brian und Tim and die UWM(deren College) und haben Racquetball gespielt(ich denke in Dtl nennt man es Squash). Macht Spass ist aber doch sehr anstrengend, besonders wenn man quasi seit 8 Monaten nichr mehr wirklich sport gemacht hat.. hehe.



Am Freitag den 13.3. war ich Abends mit der Family in der Schule der Jungs zum Carnival. Viele Menschen, Essen, Spiele, Huepfburgen... sowas eben. Danach gabs noch einen Videoabend bei Christina.

Samstag hatten wir dann richtig schoenes Wetter, sodass die Maedels und ich entschieden haben, mal Milwaukee Downtown zu erkundigen. So nach 8 Monaten, die wir hier sind, kann man das ja endlich mal machen. Waren also erst etwas am Wasser unterwegs und sind dann Richtung Innenstadt. Dort haben wir uns noch in ein kleines Cafe gesetzt. Abends waren wir dann beim Chinesen und danach noch fuer 2 Dollar im Kino;)


Am See


InnenstadtCafe


Kunstvoll vorm Kunstmuseum:D
Am Sonntag war dann wieder Aupairmeeting. Dieses mal ging es in die Mall fuer eine Schnitzeljagd. Wir waren insgesamt zwar leider nur drei Teams, aber es war ein unglaublicher Spass. Ich war mit den beiden Christinas in einem Team und wir mussten Aufgaben loesen wie: Putzt die Vitrinen in einem Schmuckladen; findet fuer jedes Teammitglied ein Outfit im 'Forever 21'; kauft was, dass weniger als einen Dollar kostet; findet fuer jedes Teammitglied ein paar neue Schuhe; usw... Natuerlich mussten wir das dann nich kaufen, sondern zum Beweis Bilder davon machen. Es ging also quer durch die Mall, links, rechts, hoch, runter und wieder rueber.. das war echt anstrengend.
Leider haben wir verloren, aber das war uns relativ egal.

Wednesday, March 25, 2009

Viva Mexico und Rest Februar

Trommelwirbel, hier kommt der lang erwartete Mexico-Eintrag...

Los ging es am Samstag morgen um 1.30(!!!) zum Flughafen nach Chicago und um 6 Uhr ging dann der Flieger, Zwischenstop in Dallas und dann Weiterflug nach Cozumel, so dass wir letzten Endes etwa 1 Uhr Mittags in unserem Apartment ankamen. Es war also ein staendiges Ein- und Auschecken, warten an Schlangen, lange Fluege und Autofahrten und das alles mit drei kleinen Jungs im Schlepptau. Man muss allerdings sagen, dass die das ganz gut mitgemacht haben:)


Der restliche Samstag war dann also sehr ruhig, wir sind etwas Schnorcheln gegangen, die Jungs haben draussen gespielt und Laura, Steve und ich waren total muede von der Reise:D Abends gings dann in die Stadt zum Abendessen.


Mein Zimmer:))
Wohnzimmer und Kueche
War schon schoen da:))
Ich muss zugeben, dass mich mein Erinnerungsvermoegen etwas im Stich laesst, vielleicht haette ich nich so lange mit dem Eintrag warten sollen. Haha.
Also im Grunde sah es so aus, dass ich jeden Tag gegen 8 aufgestanden bin, dann ging es vor oder nach dem Mittagessen an einen Strand, gegen fruehen Abend wieder zurueck und Abends in die Innenstadt zum Essen und Zeug kaufen;)
So haben wir also in der einen Woche jeden Teil der Insel mal gesehen. Hin und wieder wurde mal geschnorchelt, Muscheln gesucht, Sandburgen gebaut oder wir haben uns auf grossen Wassertrampolins gegenseitig ins Wasser geschmissen, das war ein Spass:D
Zweimal bin ich alleine Zuhause geblieben und hab die Ruhe genutzt zum Entspannen und Lesen... haaaach, sooo schoen.
Samstag morgen vor der Abreise hat sich Steve netter Weise alleine um die Jungs gekuemmert, sodass Laura und ich Zeit fuer eine Shoppingtour hatten;)





Und ach jaa, voellig vergessen. Als ich in die USA kam, wurde mir so ein kleines weisses Stueck Papier in den Reisepass getackert. Und es wird einem ja staendig eingetrichtert, dass man bloss die Visa-Unterlagen nich verbummeln soll. Jedenfalls dieses kleine Dokument hab ich auf dem Weg nach Mexico verloren... Ohhhhh. Ich habs im Flieger gemerkt und Laura erzaehlt, da haben wir beide aber geschwitzt als wir durch die Passkontrolle in Mexico kamen. Da kam ich durch, so weit so gut. Nun muss man aus Mexico ja auch irgendwann wieder raus. Und man hoert ja hier von Aupairs, die in Mexico festsitzen aus irgendwelchen Gruenden. Ich also bei der Abreise wieder geschwitzt, bzw war mir kotzuebel, weil ich mich schon im mexikanischen Gefaengnis sitzen sehen hab:D:D
Letzten Endes war aber alles halb so wild, ich kam aus Mexico raus und als ich in die USA reinkam, hab ich dieses Formular einfach nochmal ausgefuellt:D:D Alle Aufregung fuer umsonst also:)

Heimreise sah also wieder genauso aus wie Hinreise, Samstag Mittag um 1 gings los, Sonntag Morgen um 2 kamen wir Zuhause an.
Die Woche ging unglaublich schnell rum, aber es war ein echt schoener Urlaub. Und ich weiss, dass ist ein sher kurzer Urlaubsbericht:D Ich lasse eben gern meine Bilder fuer mich sprechen:P

Sonntag Abend hab ich mich dann noch mit Christina zum Essen gehen und Kino getroffen, da die andere Christina und Cori ja beide selber noch mit ihren Familien im Urlaub waren.

In der folgenden Woche ging dann mein naechster Collegekurs los ('Die grossen Frauen des alten Aegypten'), obwohl es eher eine Art Abendschule ist und daher der Altersdurchschnitt bei 60 liegt:D:D

Ansonsten war der restliche Februar eher lahm. Laura war fuer 4 Tage in Colorado zum Skifahren, sodass ich mit Steve und den Kids alleine war.
Am 26.2. gings wieder zum woechentlichen Karaoke singen und am 27. waren wir Abends nur auf ein Kaeffchen bei Starbucks.
Am 28.(Samstag) kam dann Cori endlich aus Utah wieder und wir waren Abends mit ihr, Brian und Brian bei mir Zuhause, da Steve mit den Kids im Haus am See war uebers Wochenende.
Das war dann auch schonwieder der Februar;)

Ich beende den Blogeintrag an dieser Stelle.
Tschuess und bis zum naechsten mal auf diesem Kanal;)

Monday, March 2, 2009

Die kalten Tage zwischen Florida und Mexico:D

Lang lang ist's her... nichts desto trotz, hier muss ja mal wieder was aufs Papier kommen. Und da ich wenig Lust habe, einen ganzen Monat schriftlich zu dokumentieren, werde ich einfach ein paar wichtige Bilder hochladen und kommentieren. Fertig!


Jaa, erstmal, kalt wars im Januar und viel Schnee gabs, deshalb hatten die Jungs sogenannten 'snow day', heisst sie duerfen aufgrund des Wetters eben Zuhause bleiben. Zur grossen Freude der Jungs, zum grossen Leiden aller Aupairs.



Brians Geburtstagparty am 16. Januar.. sehr lustig und unterhaltsam gewesen:)





Aupair meeting am 18. Januar: Build-a-bear. Und so sah das ganze aus: Wir haben uns alle in einem Geschaeft fuer Stofftiere getroffen. Dort musste man sich eine leere Stofftierhuelle aussuchen, die wuerde dann gestopft und zugenaeht und dann konnte man noch Klamotten und Accesoires dafuer kaufen. Das ganze hat dann einen Namen bekommen und ein Zertifikat und die fertigen Stofftiere wurden ans Ronald-McDonald-House gespendet(eine Unterkunft fuer Eltern, deren Kinder im Krankenhaus liegen).



Christinas Geburtstag am 24. Januar: zusammen mit Anne und Mareen sind wir Abends essen gegangen.. erst ins California Pizza Kitchen und zum Nachtisch in die Cheesecake Factory fuer ein schoenes Stueck Kaesekuchen:D So laesst's sich leben..




Kino am 30. Januar mit Brian und Corinna: es lief ein Horrorfilm in 3D.. hehe





Ice-fishing in Milwaukee am 1. Februar mit Brian und Brandon(Kumpel von Brian). Leider nicht sehr erfolgreich, aber man muss es wohl trotzdem mal mitgemacht haben;)





Seit neustem jeden Donnerstag Abend: Karaoke bei Moe's, einem mexikanischen Schnellrestaurant. Fuer gewoehnlich mit Cori, Christina, Finnland-Jenny und Malou.




Unser erstes Eishockey Spiel am 10. Februar! Das war ein Spass, die Spieler haben sich sogar auf dem Eis gebruegelt. Das sollten wir unbedingt nochmal machen:D

Wednesday, January 28, 2009

Sonne, Sommer, Strand, Miami:))

Da treffe ich mich also an einem gewoehnlichen Donnerstag im kalten Dezember voellig nichtsahnend mit Christina zum Abendessen und nicht einmal vier Wochen spaeter sitzen wir im Flieger nach Miami/Florida:) Und warum das Ganze? Um eine Woche Sonne zu geniessen und sich vom harten Aupairalltag zu erholen! Hehe


Los ging es am Montag morgen, den 5. Januar, um neun Uhr vor Christinas Haus. Von dort aus sind wir mit einem Shuttlebus zum Flughafen gefahren und gegen 11 Uhr ging dann unser Flieger. Mit Zwischenlandung in Charlotte sind wir gegen 6 Uhr Abends in Miami angekommen.



Unser Hostel hat sich als eine sehr gute Wahl herausgestellt: Unser 6Bett-Zimmer hatten wir vier Naechte fuer uns alleine, zum Strand waren es nur zwei Minuten, die Leute waren nett und jeden Morgen gab es kostenlosen Kaffee:D

Am ersten Morgen haben wir erstmal das Fruehstueck verpennt, was sich allerdings am zweiten Tag als eher geringer Verlust herausstellte. Das sah naemlich wie folgt aus: Weissbrot, Erdnussbutter, Erdbeermarmelade, Kaffee. Dazu ein paar Plastemesser und -loeffel, die sich alle ganz bruederlich geteilt haben:D So ist das Hostelleben...
Nachdem wir dann immer so in die Gaenge gekommen sind jeden Morgen, ging es dann auch direkt an den Strand. Dort blieben wir dann immer so lange, wie es die Sonne zuliess, was meistens gegen 5 oder 6 Uhr war.





Und was man am Strand nicht alles beobachten kann... es ist ein einziges Schaulaufen: Da gehen Leute spazieren, andere nehmen das Fahrrad, Leute gehen in Bikini/Badehose joggen, und das auch noch in der Mittagssonne, wenn es mir zu anstrengend, mich nur rumzudrehen... Jedenfalls so schnell wird einem da nicht langweilig;) Wir hatten natuerlich besondere Freude an den gutaussehenden Surferboys. Hehe
Auch sehr interessant, eine offenbar neue Sportart: man nehme ein Surfbrett, aber statt ganz laessig damit auf den Wellen zu reiten, steht man auf dem Brett, benutzt ein Paddel und bewegt sich damit muehevoll auf dem Wasser. Sieht daemlich aus und macht nich den Eindruck, als haette man dabei die Zeit seines Lebens. Moeglicherweise dient es ja irgendeinem hoeherem Zweck, man weiss es nicht...


Die Abende sahen so aus, dass wir entweder im Hostel Abendbrot hatten oder -da es im Hostel nur zwei Essen gab, die im Wechsel angeboten wurden- wir irgendwo essen gegangen sind. Danach meistens noch etwas durch Miami und dann im Innenhof des Hostels gemuetlich mit anderen Bewohnern zusammen gesessen. Dort hatten sie ueberall Sofas stehen, die Baeume waren mit Lichterketten behangen und es lief Musik.
Da trafen wir unter anderem auf viele Deutsche- schon fast zu viele-, darunter sogar ein anderes Aupair. Am Donnerstag haben wir dann zwei Mitbewohnerinnen bekommen. Auch beide deutsch und sehr nett gewesen.


Aber selbstverstaendlich waren wir nich voellig faul. Denn wenn man schonmal in Florida ist, sollte man auch die Everglades gesehen haben. Fuer alle Ahnungslosen: grosses Sumpfgebiet mit Alligatoren und Schildkroeten und anderen Tierchen.
Donnerstag Morgen holte uns also unser Bus direkt vorm Hostel ab und nach etwa einer halben Stunde Fahrt kamen wir im 'Gator park' an. Dort ging es dann auf eines dieser tollen Motorboote, die hinten einen grossen Propeller dran haben, um sich im Wasser vorwaerts zu bewegen. Bei unserer Tour durchs Wasser konnten wir dann die Tierwelt bewundern. Danach gabs noch eine kleine Alligatorenshow und bei Interesse konnten natuerlich Souvenirs im Geschenkshop gekauft werden.






Unser Busfahrer hat uns dann noch eine Stadttour durch Miami fuer 10 Dollar angeboten(fuer die man normalerweise 30 oder 40 zahlt). Aber ausser den Grundstuecken, Villen und Booten der Schoenen und Reichen gab es leider nicht viel Interessantes zu sehen.
(Die Dritte im Bunde ist uebrigens Aya, ein Maedel aus dem Hostel, die sich kurzfristig entschieden hat, mit auf die Evergladestour zu kommen)



Hier noch ein paar Impressionen von Miami:

Weihnachtsbeleuchtung unter Palmen







Und was haltet ihr davon, dass der Urlaub vorbei ist???